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Die faszinierende Geschichte von Asics Onitsuka Tiger
Nach Jahren im militärischem Dienst und einer Anstellung bei einer Firma, die Bier kaufte und auf dem Schwarzmarkt verkaufte, begann er in einer kleinen Werkstatt in Kobe seine ersten Sportschuhe zu entwickeln. Schon kurze Zeit später gründete er die Onitsuka Co. Ltd. aus der im Laufe der Zeit der fünfgrößte Sportartikelhersteller der Welt wird: ASICS. Entscheidend für die Erfolgsgeschichte ist die simple Unternehmensphilosophie des Kihachiro Onitsuka: Gute Sportschuhe entstehen nur im Dialog mit dem Sportler.
Und so sind, dem Prinzip des Kaizen - dem Streben nach stetiger Verbesserung - folgend, die innovativsten und funktionellsten Schuhe entstanden, die tiefe Spuren in der geschichte der Sportschuhentwicklung hinterlassen haben.
Yukio Matsumoto, Cheftrainer des Kobe High School Basketball-Teams, überredete Onitsuka, Basketball-Schuhe herzustellen. Er war der festen Überzeugung, dass sich Basketball in Japan, ähnlich wie in den USA, bald zu einer populären Sportart entwickeln würde. Onitsukas erstes Schuhdesign ähnelte jedoch eher einer Sandale aus Stroh als einem Basketball-Schuh und verständlicherweise weigerten sich die Spieler, diese zu tragen.
Onitsuka folgte dem Ratschlag, die Spieler beim Training und
Spiel zu beobachten, die Bewegungsabläufe genauestens zu
studieren und die Spieler nach ihren Anforderungen zu
befragen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass die
Sohle eine zentrale Rolle spielen würde.
In einem ersten Test mit Basketballspielern erwies sich diese Sohle allerdings als eine Spur zu wirkungsvoll: Die außerordentliche Griffigkeit der Sohle brachte die Spieler reihenweise zu Fall. Onitsuka passte die Form der Saugnäpfe den Anforderungen entsprechend an und hatte damit endlich sein Ziel erreicht: Basketball-Schuhe, die schnelle Stopps und Starts ermöglichten ohne zu rutschen und damit das Spiel erheblich schneller machten.
Blasen
1956 waren Onitsukatiger-Schuhe bereits so populär, dass ein Modell als offizieller Olympiaschuh auserwählt und von zahlreichen Athleten in Melnbourne getragen wurde. Als Onitsuka allerdings sah, dass der Äthiopier Abebe Bikila den Marathon barfuss laufend gewann, fürchtete er um den Fortbestand seiner Firma.
Im folgenden Jahr nutzte er die Gunst der Stunde und fing
Abebe vor einem Marathonstart in Japan in seinem Hotel ab.
Er warnte ihn vor den mit Glasscherben übersäten Straßen von
Japan und setzte all seine Überredungskünste ein, um ihn zu
überzeugen, Schuhe zu tragen. Abebe willigte schließlich
ein, und Onitsuka beauftragte sofort seine besten Techniker,
die leichtesten Laufschuhe der Welt für diesen berühmten
Langstreckenläufer zu produzieren.
Anteile
Tigerstripes Anfang der 60er Jahre wurde Kritik an dem verwechselbaren Design der Asics Onitsuka Tiger Schuhe laut. Die Gefahr, mit anderen Marken verwechselt zu werden oder sogar als Fake bezeichnet zu werden, war groß. Mit den Tigerstripes wurde eine Lösung gefunden, die den Schuhen nicht nur ein eigenständiges Design gaben, sondern auch die Dynamik und Eleganz des von Kihachiro Onitsuka so geachteten Tigers widerspiegeln. Darüber hinaus verlieh ihre funktionelle Ausrichtung dem Schaft mehr Stabilität und dem Schuh insgesamt eine verbesserte Passform. Verwechslungen mit anderen Marken waren nun ausgeschlossen und der Siegeszug der Tigerstripes begann mit dem ersten Asics Tiger Schuh, der diese Streifen trug, dem Mexico 66.
Zusammen mit GTO, einem Hersteller von Sportkleidung und Netzen und Jelenk, Hersteller von Strickwaren wurde ein regionales Vertriebsbüro auf einem Grundstück in der Nähe von Hokkaido eröffnet. Dies war der Ausgangspunkt eines historischen Zusammenschlusses, der den alten Traum von Kihachiro Onitsuka, eines Unternehmens für Sportartikel aller Art, wahr machen sollte. Nach jahrelangen Verhandlungen konnten die Verträge Ende 1976 unterzeichnet werden und im Jahr 1977 schlossen sich GTO, Jelenk und Onitsuka zu einem neuen, starken und progressiven Unternehmen zusammen. Auf der Suche nach einem geeigneten Namen, griffen die Gründer auf das antike Rom zurück und fanden eine alte lateinische Redewendung, die perfekt einen Teil der Asics Onitsuka Tiger Firmenphilosophie des Unternehmens widerspiegelt:
Gesunder Geist in gesundem Körper Anfang der 70er Jahre erkannte der bis dahin auf die Entwicklung von Sportschuhen spezialisierte Onitsuka die Notwendigkeit, auch eine Textilkollektion anzubieten, um u.a. auch Nationalteams komplett ausrüsten zu können.
Asics Tiger Schuhe für OlympiaZusammen mit GTO, einem Hersteller von Sportkleidung und Netzen und Jelenk, Hersteller von Strickwaren wurde in Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Sapporo ein regionales Vertriebsbüro auf einem Grundstück in der Nähe von Hokkaido eröffnet. Dies war der Ausgangspunkt eines historischen Zusammenschlusses, der den alten Traum von Kihachiro Onitsuka, eines Unternehmens für Sportartikel aller Art, wahr machen sollte. Nach jahrelangen Verhandlungen konnten die Verträge Ende 1976 unterzeichnet werden und im Jahr 1977 schlossen sich GTO, Jelenk und Onitsuka zu einem neuen, starken und progressiven Unternehmen zusammen. Auf der Suche nach einem geeigneten Namen, griffen die Gründer auf eine alte lateinische Redewendung zurück, die im perfekten Einklang mit der Firmenphilosopie stand und bis heute Bestand hat:
Anima Sana In Corpore Sano
Die Sportwelt begrüßte eine neue, viel versprechende Marke: ASICS.
Die
bewegte und bewegende Vergangenheit spiegelt sich in der
breiten Palette von Onitsuka Tiger-Schuhen wieder, von
Schuhen, die - ob Laufschuh, Basketballschuh, Tennisschuh,
Volleyballschuh oder Kampfsportschuh - Sportler wirklich ans
Ziel gebracht haben und zu ihrer Zeit Einzigartiges
geleistet haben. Kein Wunder also, dass sie heute wieder
Spuren hinterlassen.
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